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Fachbeitrag: Online-Marketing Trends 2014

Online-Marketing Trends 2014: Von "Native Advertising" bis "Super-Touchpoints"

Erstellt am: 20.05.2014 | Verfasser: AdCoach (Red. mm) | Quelle: AdCoach WerbeTrend Radar 1/2014

Zielgruppengenaue Kampagnensteuerung, hohe Reichweite sowie Aktualität der Onlinewerbung erklären den anhaltenden Erfolg des Internets als drittstärkstes Werbemedium in Deutschland. Obwohl (oder gerade weil) die Werbungtreibenden verstärkt auf großflächige Werbeformate (z.B. Wallpaper oder Skyskraper) setzen, stößt die Werbung im Web auf zunehmende Ablehnung. Das Phänomen "Bannerblindheit" greift weiter um sich – begünstigt durch Adblocker sowie eine gelernte Vermeidung des menschlichen Auges gegenüber offensichtlichen Werbeplatzierungen. Die Wirkung der klassischen Werbeformen wird u.a. durch die Formatwahl beeinflusst. So sollen z.B. Rich Media Formate besser wirken als Standard Banner. Die derzeit besten Klickraten soll u.a. der Floor Layer mit durchschnittlich 2,51 Prozent erzielen. Studien belegen zudem, dass die Werbegestaltung einen signifikanten Einfluss auf die Wirkung von Displaywerbung hat.

 

Als Heilmittel gegen den wachsenden Werbefrust im Web machen sich die sogenannten "Native Ads" einen Namen. Die harmonisch in das redaktionelle Umfeld einfügten Werbeplatzierungen erzielen i.d.R. die beste Wirkung, wenn sie dem Leser interessanten Content statt purer Werbebotschaften bieten. So hat sich z.B. die New York Times (gegen einigen Protest) dazu entschlossen, das Format in ihr Online-Portfolio aufzunehmen ("Paid for and posted by …"). Eine Auflistung der 6 typischen Arten des native Advertisings sowie Empfehlungen bzgl. der Planung und Gestaltung einer Native Ad Kampagne gibt es auf http://www.nativeadvertising.de/post/27

 

Auch im Bereich der Mediaplanung tut sich einiges. Experten sagen der klassischen Vorgehensweise (= Planung der Werbeplatzierungen vornehmlich nach soziodemografischen Daten und redaktionellen Umfeldern) eine abnehmende Bedeutung voraus - zugunsten des Programmatic Buying.

 

Beim Programmatic Buying treffen Mediaprogramme die Entscheidung, mit welcher Werbeplatzierung und mit welchem Werbemittel zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort die beste Wirkung erzielt werden kann. Der im Vorfeld einer Kampagne ausgearbeitete und situationsunabhängig (d.h. "starr") durchzuführende Mediaplan wird hierdurch überflüssig. Eine Herausforderung für die Werber liegt darin, die Entscheidungskriterien für die wirksamste Werbeplatzierung so genau zu definieren, dass Streuverluste auf ein Minimum reduziert werden können. Je mehr der Werbetreibende über seine Zielgruppe weiß, desto besser können diese Kriterien fixiert und das Risiko suboptimaler Werbeauslieferungen minimiert werden.

 

Eine Chance, tiefes Wissen über potenzielle Käufer und ihre Wünsche anzuhäufen, ist die Entwicklung sogenannter digitaler "Supertouchpoints", mit denen es möglich ist, Kundenbedürfnisse besser zu erkennen und dieses Wissen zur gezielten Kundenansprache zu nutzen. Ein solcher Supertouchpoint kann beispielsweise ein Konfigurationsprogramm für ein Auto sein, das dem Automobilhersteller wichtige Insights über die Bedürfnisse und Vorlieben seiner Zielgruppe liefert.

 

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus: AdCoach WerbeTrend Radar 1/2014. Kostenloser Download (mit weiteren Trends sowie Quellenangaben) unter: https://www.adcoach.de/Publikationen/WerbeTrend-Radar-2014.html

 

Der AdCoach WerbeTrendRadar 1/2014 gibt einen Überblick über die wichtigsten Trends und Tendenzen für das integrierte Marketing in allen Kommunikationskanälen. In dem 21-seitigen Report werden interessante Studienergebnisse, Expertenmeinungen, Prognosen und Fallbeispiele aus den Bereichen Onlinemarketing, Mobile Marketing, Content Marketing, eCommerce, PoS-Marketing, TV- und Printwerbung, Social Media Trends, Außenwerbung sowie aktuelle Eventmanagement-Trends zusammengefasst. Der Report steht kostenlos zur Verfügung. Link: https://www.adcoach.de/Publikationen/WerbeTrend-Radar-2014.html

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