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in der Werbung
Zehn Strategien für den effektiven Einsatz von QR-Codes
in der Werbung
Autor: Monika Monzel, August 2011
Sie begegnen uns auf Plakaten, in Anzeigen, auf Postwurfsendungen
und in Prospekten – QR-Codes sind aus der Werbung
kaum noch wegzudenken. Immer mehr Unternehmen setzen die
Codes, die in ihrer grafischen Ästhetik fast schon
wie kleine Kunstwerke wirken, in Werbemitteln ein. Laut
aktuellen Untersuchungen greifen bislang aber nur wenige
Menschen per Smartphone auf die sich hinter den Codes verbergenden
Informationen (z.B. Weblinks) zu. So sollen Quick Response
Codes in Printanzeigen durchschnittlich (nur) von etwa
4% der Leser gescannt werden. Angesichts solcher Zahlen
drängt sich die Frage auf, wie QR-Codes in der Werbung
so eingesetzt werden können, dass sie einen Mehrwert
(gegenüber dem Verzicht auf die Codes) bieten.
Monika
Monzel, Mitglied der Geschäftsleitung von
AdCoach (www.adcoach.de), nennt 10 Strategien, wie QR-Codes
die Wirkung von Werbung steigern können:
1. Der "Convenience"-Code
Er bietet schlichtweg einen schnellen Zugriff auf weiterführende
Informationen im Web und ist die derzeit häufigste
Erscheinungsform von QR-Codes in der Werbung. Wer es nicht
mit hoch involvierten Zielgruppen zu tun hat, die gezielt
nach weiteren Informationen suchen, sollte den Code aber
nicht isoliert einsetzen, sondern ihn mit einem besonderen
Anreiz kombinieren (s. hierzu die Strategien 3, 4, 5, 7
bis 10).
2. Der "Eye-Catcher"-Code
Dieser QR-Code ergänzt nicht das Werbemotiv, er ist
das Werbemotiv. Hierfür wird der Code übergroß im
Zentrum des Werbemittels (oder an einer anderen prominenten
Stelle) platziert. Manchmal reicht dies schon, um die Neugier
des Betrachters zu wecken. Idealerweise wird er aber mit
einer aktivierenden Headline (z.B. einer provozierenden
Frage) kombiniert. Besonders stark ist die Wirkung auf
großformatigen Werbemitteln (z.B. Riesenpostern).
3. Der "Gewinnspiel"-Code
Dieser QR-Code übernimmt die Funktion einer Losnummer
(z.B. in einem Gewinnspielflyer) und aktiviert den "Spieltrieb" ähnlich
wie Rubbelfelder. Aber auch hier gilt wie bei allen Gewinnspielaktionen:
Die Teilnahmebereitschaft der User steigt mit der Attraktivität
der Gewinne sowie den offensichtlichen Gewinnchancen.
4.
Der "Vorteils"-Code
Der Code ermöglicht den Zugriff auf Exclusiv-Informationen,
die anderen Menschen nicht zugänglich sind. Auf diesen "VIP"-Bonus
sollte in der Werbung auf jeden Fall prominent hingewiesen
werden.
5. Der "Auswahl"-Code
Hier werden gleich mehrere Codes nebeneinander platziert.
Dies fällt selbst flüchtigen Lesern auf und
setzt ein deutliches Signal, dass für unterschiedliche
Interessenlagen unterschiedliche Informationsangebote
bereit stehen. Vorbei schaun' lohnt sich also.
6. Der "Image"-Code
Dieser Code hat eigentliche keine besondere Funktion, außer
den schnellen Zugriff auf die Firmenwebsite. Stimmig und
harmonisch in das Werbedesign integriert, sendet er jedoch
eine eigenständige Botschaft aus: "Wir sind innovativ
und nutzen moderne Kommunikationstechniken." Unternehmen,
die sich "Innovationsgeist" auf die Fahne geschrieben
haben, sollten überlegen, ob Sie unter Imageaspekten
auf die Codes überhaupt (noch) verzichten können.
7.
Der "Rabatt"-Code
Wie der Vorteils-Code, jedoch in Form eines geldwerten
Vorteils. In der konkreten Umsetzung kann der QR-Code
entweder auf eine Website leiten, die "physische" (druckbare
oder digitale) Rabattcoupons enthält, oder selbst
die Funktion eines Rabatt-Codes übernehmen, der
am Point of Sale eingelöst wird.
8. Der "Voting"-Code
Ihre Meinung ist gefragt, bitte! Viele Menschen möchten
gefragt werden, wenn es um wichtige Dinge geht, manche
einfach auch nur so. Die Möglichkeit, an einem Voting
teilzunehmen, ist für viele Anreiz genug, sich mit
der Werbung zu beschäftigen. Der Voting-Code führt
den User auf eine Website, auf der für oder gegen
eine Sache abgestimmt werden kann. Wichtig ist die Kombination
mit einem motivierenden Appell ("Jetzt abstimmen.
Es geht um ....") oder die Inaussichtstellung einer
attraktiven Belohnung ("Stimme abgeben und gewinnen
..."). Eine Variante ist der "Mafo"-Code.
Hier gelangt der User auf eine Website, die Marktforschungszwecken
dient. Mehr noch als beim Voting ist hier ein starker Anreiz
nötig, der zur Beteiligung an der Umfrage motiviert.
9.
Der "Viral"-Code
Der Code führt zu einer "mitreißenden" Story,
einem tollen Bild oder einer News, die so heiß ist,
dass man sie unbedingt mit Freunden oder Kollegen teilen
muss. Wichtig ist auch hier ein aktivierender Hinweis
für
den Leser, z.B. "Psst ..." oder "Nicht weitersagen!".
10.
Der "Surprise"-Code
Lass' dich überraschen! Im Zentrum der Werbung steht
ein (aus Zielgruppensicht) verblüffendes Rätsel
oder ein großes Geheimnis, dessen ersehnte Auflösung
nur über den Code erreichbar ist.
(Beispiel: Der "Cliff Hanger" einer in der Zielgruppe
beliebten TV-Serie wird genutzt, um die Menschen mit Insider-Informationen über
die Fortsetzung der Serie zu versorgen).
Fazit: "Das Potenzial von QR-Codes als Wirkungsverstärker
in der Werbung ist längst nicht ausgeschöpft",
so Monzel. "Um die Nutzungsbereitschaft zu erhöhen,
sind kreative Konzepte gefordert, welche die Codes nicht
nur als Zu- oder Ersatz einer Webadresse platzieren, sondern
die Zielgruppe stärker motivieren, von dem Informationsangebot
Gebrauch zu machen. Gerade im Bereich der Low-Interest-Produkte,
aber auch bei erklärungsbedürftigen Gütern,
bieten QR-Codes neue Chancen, mehr Menschen zu einer intensiveren
Beschäftigung mit dem Produkt oder Thema zu bewegen".
Link-Tipp:
Beispiele für die Best-Performing Ads mit 2-D Barcodes
hat AdAge zusammengestellt. Link: http://adage.com/article/mediaworks/decoded-magazines-performing-ads-2-d-barcodes/229246/
Seminar-Tipp:
Die Marketing Akademie von AdCoach (www.adcoach.de/Academy)
bietet rund um das Thema "Effiziente Werbung" ein
offenes Kompaktseminar mit dem Titel "Workshop für
Werbekonzeption" an. Das Seminar vermittelt ein
auf aktuellen Erkenntnissen basierendes Arbeitsmodell
zur systematischen Entwicklung erfolgreicher Werbestrategien,
-kampagnen und -aktionen (offline / online / crossmedial).
Die Teilnehmer/innen erhalten vielfältige praktische
Tipps, wie sie ihre Werbung insgesamt effektiver gestalten
können. Dabei werden auch neue Werbekonzepte, wie
das Social Media Marketing, Buzz Marketing oder Multi
Senses Marketing, vorgestellt sowie deren möglicher
Nutzen innerhalb der eigenen Werbeplanung erörtert.
Seminarinformationen sind erhältlich über:
AdCoach Academy, Telefon: +49 (0)2234-695572 (Zentrale)
oder +49 (0)221-92042410, E-Mail: info.academy@adcoach.de,
Internet: http://www.adcoach.de
Pressekontakt:
AdCoach Consulting
Dipl.-Kff. Monika Monzel
Fon: + 49 (0) 22 34 - 69 55 72
E-Mail: presse@adcoach.de
Web: http://www.adcoach.de
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Über
AdCoach Consulting:
AdCoach zählt zu den innovativen deutschen Beratungs-
und Weiterbildungsunternehmen für Management, Marketing,
Werbung und Vertrieb. Als Unternehmensberatung für
das Marketingbusiness liegt der Fokus von AdCoach Consulting
auf einer effektiven Unterstützung von Unternehmen,
Agenturen und öffentlichen Institutionen in aktuellen
Fragen der Marktanalyse, der strategischen Marketingplanung
sowie deren Übersetzung in wirksame Marketing- und
Werbekonzepte.
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